Film „Certi bambini“ (2005) heute im italienischen Kulturinstitut

Heute Abend zeigt das italienische Kulturinstitut den Film „Certi bambini“, den ich mir da gern anschauen möchte. Er wurde von den Brüdern Frazzi gedreht, die ca. 30 Jahre für das Fernsehen gearbeitet haben. Mit dem Film haben sie sich in der ersten Liga des italienischen Kinos platziert.

Zum Inhalt: Der elfjährige Rosario pflegt seine Großmutter im Vorort von Neapel. Seine Kindheit verbringt er zwischen Spielhallen, dubiosen Bars und einem Jugendzentrum, wo er sich in die schwangere Caterina verliebt. Als sie bei der Geburt ihres Kindes stirbt, nimmt das Verhängnis seinen Lauf. Rosario schwört Rache und gerät auf die schiefe Bahn.

Wie eine sehr schöne Kritik beschreibt http://www.jump-cut.de/filmkritik-certibambini.html , führt dieser Film die Zuschauer nicht in die Depression, sondern wirft ohne Wertung ein Bild auf die Geschehnisse. Leichte Moment halten sich mit der schweren Kost die Waage. Die Kinderdarsteller wurden auf der Straße gecastet. Unverblümt wird die Realität des Lebens auf der Straße gezeigt, ohne Pathos in der Tradition neorealistischer Filme.

Der Film erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den David di Donatello für Bester Schnitt und Bester Produzent (2005), eine Nominierung für den David di Donatello in den Kategorien Bester Regisseur und Bester Film und den Europäischen Filmpreis.

Mein Prädikat nach dem Anschauen: Empfehlenswert! Es ist kein "Problemfilm", sondern eine lebensnahe Darstellung mit viel Gefühl, Präzision in der Darstellung, Schnelligkeit und Tiefe. Dass der Film gut ist, weiß man von der ersten Minute an. Selten habe ich den guten Einsatz von Musik so bewundert, wie in diesem Film geschehen. Das Schauspiel war richtig gut - authentisch von der ersten bis zur letzten Minute.

Dass der Film mit Untertiteln war, wusste ich. Dass er Napoletanisch mit italienischen Untertiteln war, war eine Überraschung. Doch auch mit Mittelstufen-Italienischkenntnissen kommt man recht gut mit. Zum Glück wusste ich vorher schon recht gut über die Handlung bescheid, sonst wäre es mir schwerer gefallen. Allein durch seine Bilder war doch der Film schon spannend genug.

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